DIE SUCHE NACH DER URSACHE...
Diagnose & Therapie
Gründe für eine Erkrankung bzw. für Beschwerden, können sehr unterschiedlich sein - häufig kommen gleich mehrere zusammen.
Neben Faktoren bzgl. der Ernährung, Nahrungsmittelunverträglichkeiten oder Mangelzuständen, können Dysbalancen in Organen (z.B. Darm oder Leber) bis zu Einschränkungen der Entgiftungsfähigkeit und der Belastung mit Toxinen, Pilzen oder Parasiten eine Rolle spielen. Bewegungsmangel bzw. Blockaden des Bewegungsapparates können genauso bedeutend sein wie geopathische Belastungen, Elektro-Smog oder psychisch-emotionale Belastungen.

Das Beste aus verschiedenen Epochen
Im Laufe der Jahre habe ich mir verschiedene Methoden zur Diagnose und Therapie von Erkrankungen angeeignet und kombiniere diese in meiner Praxis mit großem Erfolg.
Durch die Kombination von modernen und traditionellen bzw. alternativmedizinischen Diagnose-Verfahren, werden die Beschwerden des Patienten von verschiedenen Seiten beleuchtet - also eine perfekte Ergänzung von altbewährtem Wissen und Labormedizin. Welche Diagnose-Form im Vordergrund steht, hängt von den Beschwerden des Patienten ab.
Je nach Ergebnissen der Diagnostik und natürlich unter Berücksichtigung des Beschwerdebildes erstelle ich für Sie ein Therapiekonzept aus "Basis-Therapie" mit individuellen Schwerpunkt. Schrittweise werden die verschiedenen Ursachen bzw. Ursachenkomplexe für die Entstehung Ihrer Erkrankung behandelt.
DIAGNOSE-METHODEN
Kombination traditioneller Methoden und moderner Diagnostik
Welche Diagnose-Form im Vordergrund steht, hängt von den Beschwerden des Patienten ab. Neben einer ausführlichen Anamnese kombiniere ich traditionelle Diagnose-Formen und moderne Labormedizin.
Bei akuten Rückenschmerzen ist die Diagnostik natürlich i.d.R. weniger umfangreich wie bei langwierigen Erkrankungen.
Dabei ist die Stuhl-Untersuchung bei chronischen Prozessen besonders wichtig und gibt Aufschluss über den Zustand des Darms (Darmschleimhaut, Entzündungsprozesse im Darm, Leaky Gut, u.a) sowie Informationen bzgl. Immunsystem. Für spezielle Fragestellungen ist auch häufig die Kinesiologische Testung angezeigt.
LABORMETHODEN
Mit der modernen Labortechnik lässt sich die Therapie genau auf den Patienten abstimmen. Die Parameter bieten außerdem eine gute Verlaufskontrolle.
STUHL-UNTERSUCHUNG
Vor allem Stuhl-Diagnostik spielt im Praxisalltag eine entscheidende Rolle, da ein gesunder Darm Grundlage für die allgemeine Gesundheit und das Wohlbefinden ist - 80% des Immunsystems sitzen im Darm!
Bei der Stuhl-Untersuchung können Veränderungen von Mikrobiom oder Darmschleimhaut erkannt und Entzündungen im Darm aufgespürt werden.
Angezeigt ist eine Stuhl-Untersuchung natürlich bei Patienten mit Verdauungsbeschwerden oder Nahrungsmittelunverträglichkeiten, sie spielt aber genauso eine Rolle bei Hautproblemen und vor allem Erkrankungen des Immunsystems (z.B. Allergien, Autoimmunerkrankungen).
In den letzten Jahren hat sich die Forschung intensiv mit dem Darm beschäftigt - und man konnte einen Zusammenhand von Störungen der Darmflora mit negativen Emotionen bzw. depressiven Zuständen nachweisen. Also auch für emotionale Beschwerden ist die Stuhl-Untersuchung bedeutsam.
URIN-UNTERSUCHUNG
In der Praxis setze ich die Urin-Untersuchung v.a. als Ergänzung zur Stuhl-Untersuchung ein (z.B. zur Feststellung einer Candida-Pilz-Belastung) oder als Ergänzung bei der Untersuchung von Stress-Hormonen (im Speichel).
SPEICHEL-UNTERSUCHUNG
Der Speichel gibt über den Hormonstatus Aufschluss.
Ich verwende den Speichel-Test v.a. bei Patienten, bei denen ein Zusammenhang mit chronischem Stress wahrscheinlich ist (Cortisol-Bestimmung) und bei depressiven Beschwerden (Serotonin-Bestimmung) - und natürlich bei Patientinnen, die wegen Beschwerden des weiblichen Zyklus zu mir kommen (Kinderwunsch, unregelmäßiger Zyklus, etc.).
KINESIOLOGIE NACH DR. KLINGHARDT
Mit Hilfe der Kinesiologie nach Dr. med. Dietrich Klinghardt lassen sich Ursachenkomplexe und Zusammenhänge von Beschwerden aufzeigen. Banal formuliert kann man "so ziemlich alles" testen um zu prüfen, ob ein Zusammenhang mit den Beschwerden besteht.
In der Kinesiologie wird der sog. "Muskeltest" eingesetzt. Dies bietet die Möglichkeit, mit dem Körpersystem und dem Unterbewusstsein zu kommunizieren, um zu der Ursache bzw. den Ursachen eines Problems zu gelangen.
Der getestete Muskel verändert seinen Tonus, wenn etwas den Organismus stresst bzw. schwächt - aber auch wenn etwas regulierend wirkt bzw. stärkt. Diese Veränderungen des Spannungszustandes auf bestimmte Reize decken Zusammenhänge zu dem jeweiligen Beschwerden des Patienten auf - krankmachende Faktoren können so gefunden werden (z.B. Belastung mit Toxinen, Unverträglichkeiten von Lebensmitteln...).
Getestet werden kann fast alles - für die Diagnostik häufig herangezogene "Stressoren" sind v.a.
- Toxische Substanzen (wie Arzneimittel, Zusätze in Lebensmitteln, Schwermetalle, usw.)
- Bestimmte Nahrungsmittel
- Mangelzustände (z.B. von Vitaminen oder Mineralstoffen)
- Elektrosmog
- Fehlstellungen der Wirbelsäule
- Narben, energetische Blockaden
- uvm.
Neben der Suche nach den ursächlichen Faktoren die zu einer Erkrankung bzw. zu Beschweren führen, werden in einer kinesiologischen Sitzung auch geeignete Heilmittel getestet (s.u. bei Therapie).
Meines Erachtens gibt es keine andere Methode, die so umfangreich Aufschlüsse über die Ursachen einer Erkrankung gibt und Zusammenhänge aufzeigt.
TRADITIONELLE EUROPÄISCHE MEDIZIN
In der Abendländischen Medizin hatte man noch nicht die Möglichkeit labormedizinischer Untersuchungen. Daher haben sich damalige Ärzte und Heiler den Mensch selbst ganz genau angeschaut und entdeckt, dass sich der menschliche Körper - v.a. Organe - auf bestimmten Zonen der Haut abbildet. Diese Reflexzonen finden sich vor allem im Gesicht, am Rücken, den Fußsohlen und Händen, sowie in den Augen (v.a. der Iris).
An diesen Reflexzonen bildet sich der Zustand der Organe bzw. Strukturen ab - man kann also sehen, ob ein Organ gestärkt oder beruhigt werden muss. Auch die Pulsdiagnostik erlaubt wertvolle Hinweise für das Gesamtbild des Patienten.
Ein unmittelbarer Zusammenhang zu einem bestimmten Beschwerdebild (wie in der Kinesiologie) kann zwar nicht hergestellt werden, die Erfahrung zeigt jedoch, dass die Behandlung der Organe, die sich deutlich "zeigen", eine große Bedeutung für die Therapie hat.
Ich nutze die Reflexzonen-Diagnostik als Ergänzung zur kinesiologischen Testung. Vor allem wenn sich Organe mehrfach zeigen (im Gesicht, in den Augen, am Rücken...) sind sie wichtig für die Therapie.
THERAPIE-METHODEN
Ganzheitlich und zielgerichtet
Der Fokus der Therapie richtet sich nach dem Beschwerdebild und den Ergebnissen der Diagnostik.
Dadurch ergibt sich, ob z.B. eine Entgiftung im Vordergrund steht, primär Organe behandelt werden, Traumata aus der Vergangenheit in Betracht gezogen werden müssen oder eine manuelle Therapie angezeigt ist.
DARMSANIERUNG
Schon Paracelsus (16. Jh.) sagte "Der Tod sitzt im Darm".
Der Darm ist grundlegend für unsere Gesundheit verantwortlich!
Störungen im Darm können weitreichende Folgen haben und mit vielen Beschwerden bzw. Erkrankungen in Verbindung stehen.
Er ist für die Aufnahme von Nährstoffen wichtig, um unseren Körper mit diesen zu versorgen. Liegt hier eine Störung vor, kommt es zu einem Mangel, wir sind weniger leistungsfähig.
Außerdem wird über den Darm alles ausgeschieden was wir nicht mehr benötigen und unseren Organismus schlimmstenfalls belasten würde. Er ist also auch bei der Entgiftung des Körper beteiligt.
Eine weitere wichtige Rolle ist sein Einfluss auf unser Immunsystem - wichtig sind z.B. Mikrobiom, Darmdurchlässigkeit, Beschaffung der Darmschleimhaut, usw.
Die Darmsanierung hatte seit jeher eine große Bedeutung in der Medizin und hat einen großen Einfluss auf viele Beschwerden. Nicht nur bei Darmerkrankungen, auch bei Erkrankugnen die das Immunsystem betreffen, lohnt es sich den Darm zu therapieren - also bei Entzündungen, Autoimmunerkrankungen, Allergien, Nahrungsmittelunverträglichkeiten u.v.m.
Mittlerweile hat auch die Wissenschaft den Darm "entdeckt". Er ist mehr und mehr Gegenstand von Forschungen und es kommen immer mehr Informationen und Zusammenhänge heraus, wie der Darm mit anderen Organen interagiert.
So weiß man heute beispielsweise auch, dass der Darm mit emotionalen Zuständen zusammenhängen kann (bis hin zur Depression). Bei Patienten mit einer entzündlichen Darmerkrankung oder auch "nur" Reizdarmsyndrom (hier ist meistens die Darmflora durcheinander geraten), konnte man mit bildgebenden Verfahren Veränderungen in der Gehirn-Region nachweisen, die mit dem emotionalen Befinden zusammen hängen.
Meistens ist es nicht genug, eine Weile Probiotika einzunehmen. Je nach Befund sind häufig auch Mittel zur Verbesserung der Darmschleimhaut wichtig, Eine Anpassung der Ernährung, Mittel gegen Entzündungen, usw.
Die Darmsanierung ist besonders für Patienten mit manifesten Darmproblemen, Hauterkrankungen, mit depressiven Verstimmungen oder Erkrankungen in Zusammenhang mit dem Immunsystem geeignet.
IMMUNREGULATION
Bei manchen Patienten "schwächelt" das Immunsystem - sie sind häufig krank, schleppen sich von einem Infekt zum nächsten. Bei anderen wiederum reagiert das Immunsystem über, was sich in Allergien bis zu Autoimmunerkrankungen äußern kann.
Ein starkes und ausbalanciertes Immunsystem hängt von vielen verschiedenen Einflüssen ab.
Ein entscheidender "Player" ist der Darm (wie bereits beschrieben) - manche gehen sogar von einem Einfluss des Darms von über 80% auf unser Immunsystem aus. Daher ist eine Darmsanierung ein wichtiger Bestandteil bei der Immunregulation.
Ein weiterer bedeutender Faktoren ist, dass die Entgiftung aller anfallenden Stoffe gewährleistet ist - dass also die Entgiftungsorgane, das Lymphsystem und der Stoffwechsel gut funktionieren. Damit ist nicht nur die Entgiftung von Stoffen gemeint, die von außen zugeführt werden, sondern auch die körpereigenen Stoffe, die ausgeschieden werden müssen.
Des weiteren sind eine gute Versorgung mit Nährstoffen, ein Gleichgewicht im Säure-Basen-Haushalt, ausgewogene Ernährung usw. wichtig, damit unser Immunsystem funktioniert.
Bestimmte Organe und Drüsen haben mehr Einfluss auf ein gut funktionierendes Immunsystem wie andere. Dies sind beispielsweise die Thymusdrüse, Hypothalamus / Hypophyse (Hormondrüsen im Gehirn), Leber und Milz.
Die Körpertemperatur wird häufig nicht beachtet, spielt jedoch eine ebenso wichtige Rolle wie die o.g. Aspekte. Mehr und mehr Menschen sind regelrecht unterkühlt und erreichen nur selten oder teilweise fast gar nicht mehr eine Körpertemperatur von 36,8 °. Kaltblüter gibt es jedoch nur im Tierreich - bei einer dauerhaft niedrigen Körpertemperatur kann unser Immunsystem, ja der ganze Stoffwechsel nicht so arbeiten, wie er sollte.
Ganz generell setze ich in der Therapie auf bewährte Konzepte, die individuell auf den Patienten abgestimmt werden - abhängig von seinen Beschwerden, seiner Krankheitsgeschichte und den Ergebnissen der Diagnostik - denn auch hier ist die Ursachenfindung wieder von Bedeutung, um diese gezielt zu beseitigen und das Immunsystem wieder in Balance zu bringen.
ENTGIFTUNG & AUSLEITUNG
Entgiftung spielt bei einem Großteil der Patienten eine wesentliche Rolle bei der Gesundung. Im Laufe des Lebens häufen sich viele Stoffe im Körper an, die diesen (mehr oder weniger) belasten. Dabei werden oft wichtige Abläufe im Organismus gestört, die dann nicht selten zu Problemen führen bis hin zu manifesten Erkrankungen.
Über die Nahrung, das Wasser, ja selbst über die Luft nehmen wir täglich Substanzen auf, die der Körper dann ab einer bestimmten Menge nicht mehr "handeln" kann. Dazu kommen Hilfsstoffe von Medikamenten und Impfungen, Narkosen bei Operationen, Ausdünstungen von Möbeln / Teppichen, Weichmachern in Plastikflaschen, uvm.
Wichtig bei der Entgiftung ist es, die Geschwindigkeit an den Patienten anzupassen. Wie schnell und wie viel mobilisiert werden kann hängt dabei wieder von vielen Faktoren ab.
Auch die Reihenfolge ist ausschlaggebend - benötigt ein Patient zuerst Nährstoffe, damit Entgiftungsprozesse überhaupt adäquat stattfinden können? Arbeiten die Organe für die Ausscheidung genügend (also Leber, Darm, Nieren...)?
Wenn eine umfassende Ausleitung bei einem Patienten angezeigt ist, ist es mir daher wichtig, eng mit dem Patienten zusammenzuarbeiten. Eine Entgiftung ist also ein Prozess, der sich meist über einen gewissen Zeitraum erstreckt.
Long Covid & Post Vakzin Syndrom
Mehr und mehr Patienten leiden nach einer Corona-Infektion oder nach der Covid-Impfung an Folgeerscheinungen. Bei beiden handelt sich um noch relativ neue Krankheitsbilder, mittlerweile gibt es aber immer mehr Lösungsansätze und Therapiemöglichkeiten. Durch Anwendung in der Praxis, Austausch mit Kollegen und ständigen Weiterbildungen bestätigen sich viele Therapien, andere rücken in den Hintergrund. So versuche ich stets auf einem aktuellen Wissensstand zu sein, um dies in die Therapie bei diesen neuen Krankheitsbildern mit einfliessen lassen zu können.
Nach einer Covid-Infektion oder der Corona-Impfung kann es zu Spätfolgen kommen - dem sog. Long-Covid (oder Post-Covid) bzw. dem Post-Vakzin-Syndrom.
Die Beschwerdebilder fallen dabei häufig unterschiedlich aus. Bestimmte Symptome bzw. Beschwerden treten jedoch tendenziell häufiger auf, so dass an einen möglichen Zusammenhang mit dem Corona-Virus bzw. der Corona-Impfung gedacht werden sollte.
Um dies zu überprüfen, können teilweise spezifische Laborwerte Aufschluss geben. Dies kann schnell sehr teuer werden. Günstiger - und meines Erachtens umfangreicher - kann man mit Hilfe der kinesiologischen Testung einen möglichen Zusammenhang aufzeigen.
Bei der Erstellung des Therapiekonzeptes berücksichtige ich v.a. die Auswertung der kinesiologischen Testung (welche Organe sind beteiligt, welche Heilmittel werden getestet, usw.), als auch Methoden, die sich in der Anwendung bisher bewährt haben - v.a. ausleitende und aufbauende Verfahren.
STRESSREGULATION
Stress ist heute leider allgegenwärtig. Zeitmangel, Zeitdruck, Leistungsdruck und vieles mehr führen dazu, dass so gut wie jeder - selbst schon Kinder - unter Stress leidet.
Und Stress steht mit der Gesundheit in engem Zusammenhang!
Durch Stress kommt es zu Entzündungen im Körper, ein gesunder Darm gerät aus dem Gleichgewicht (und damit das Immunsystem), viele Organe arbeiten nicht mehr richtig - denn alles geht darum das "Überleben" zu sichern.
Um wieder zurück zur vollen Gesundheit zu kommen ist es wesentlich sich diesem Thema zu widmen und Stress abzubauen - durch Entspannungsübungen, Atemübungen, Bewegung und speziellen Heilmitteln. Auch die Behandlung der Nebennieren - die Drüsen, die Stresshormone produzieren - ist entscheidend bei der Stressregulation.
Und wie schon mehrfach erwähnt ist es weiter wichtig, Stress aus dem System zu nehmen, indem auch die körperlichen Stressoren therapiert werden: Entzündungen, belastete Organe, steckengebliebene Infekte, Gifte u.v.m.
KINESIOLOGIE nach Dr. Klinghardt
Mit dem sog. "Muskeltest" kann man mit dem Unterbewusstsein des Patienten kommunizieren und so herausfinden, mit welchen Ursachen die Beschwerden des Patienten zusammenhängen (s.o. bei Diagnose).
Der getestete Muskel reagiert aber auch mit einer Tonusveränderung, wenn eine Substanz oder ein anderer Reiz sich positiv auf den Patienten auswirkt - also ein geeignetes Heilmittel darstellt bzw. den Organismus oder ein bestimmtes Organ stärkt.
Auch hier kann wieder fast alles getestet werden. Je nach Beschwerden / Erkrankung können Binde- und Entgiftungsmittel getestet werden, Mittel für den Darmaufbau, Nährstoffe, Vitalpilze, spagyrische Präparate und vieles mehr.
Die Ergebnisse aus der kinesiologischen Testung bzgl. Diagnostik und geeigneter Heilmittel nutze ich zusammen mit anderen Diagnoseverfahren und den Informationen aus der Anamnese um eine Therapiekonzept zu erstellen, welches optimal auf den Patienten abgestimmt ist und möglichst viele der krankmachenden Faktoren berücksichtigt.
Dadurch kann die Therapie spezifisch auf den Patienten angepasst werden.
BEWEGUNGSAPPARAT
Wer Rückenschmerzen, Probleme mit den Gelenken oder andere Beschwerden am Bewegungsapparat hat, hat häufig einen langen Leidensweg hinter sich. Und es gibt scheinbar unendlich viele Methoden, um bei Schmerzen von Rücken, Gelenken oder Muskulatur zu helfen. Vor allem durch "Hand anlegen".
Als Therapie arbeite ich hauptsächlich mit der sehr wirksamen und sanften Bowen-Therapie, die ich mit anderen Therapieformen ergänze - abhängig von dem jeweiligen Beschwerdebild des Patienten - um möglichst schnell und effektiv Linderung zu verschaffen (z.B. durch geeignete Heilmittel, Ohrakupunktur, Blutegel).
Bei der Bowen-Behandlung handelt es sich um eine Faszien-Technik, die sehr sanft und tiefgreifend wirkt und Verklebungen der Faszien löst. Sie wurde von Tom Bowen (1916 - 1982) aus Australien entwickelt und ist dort sehr populär.
Faszinierende Faszien
Faszien umhüllen und versorgen unsere Muskeln, Gelenke, Bänder usw., sowie die inneren Organe - und verbinden somit den ganzen Körper wie ein Netz. Geschützt in den Faszien verlaufen Nerven, Blut- und Lymphgefäße.
Der Einfluss von elastischen und durchlässigen Faszien wirkt sich also auf den gesamten Körper aus und regt ganz allgemein Regenerationsprozesse an.
Indem Faszien wieder durchgängig gemacht werden, wird der Lymphfluss aktiviert, was für eine Vielzahl von Prozessen im Körper wichtig ist - z.B. zur Verbesserung von Ver- und Entsorgung aller Zellen, und damit für Abbau- und Entgiftungsprozesse bzw. für das Immunsystem.
Auch das Nervensystem wird durch die Faszien beeinflusst. Nervenbahnen verbinden unsere Gewebe und Organe mit unserem Gehirn. In einem Körper mit gelösten, nicht-verklebten Faszien können Nerven besser regenerieren.
Um Prozessabläufe und Zusammenhänge zu verstehen, müssen Faszien als Verbindung zwischen Muskeln, Nerven und dem Lymphfluss betrachtet werden - ja sogar als Verbindung von Muskeln und Organen. Über die Arbeit an den Faszien lassen sich also nicht nur die Muskeln positiv beeinflussen - mit allem was dazu gehört wie Ver- und Entsorgung, nervaler Innervation, Zusammenspiel untereinander, etc. Auch innere Organe können durch eine Faszien-Behandlung reguliert werden.
Und der Einfluss von Faszien reicht weiter - durch eine Fülle von Rezeptoren in den Faszien wird unser Schmerzempfinden beeinflusst. Rezeptoren sorgen für die Weiterleitung von Reizen wie Spannungszuständen oder Schmerzen.
Indem diese Wechselwirkungen berücksichtigt werden, eröffnen sich weitere Behandlungsoptionen für chronische Erkrankungen, chronische Schmerzen und andere "nicht greifbare" Zustände. Selbst bei psychisch-seelischen Beschwerden ist die Therapie zur Regulierung der Faszien eine wertvolle Unterstützung.
Was ich an dieser Methode so liebe ist, dass sie nicht "zwingt". Durch die Arbeit mit den Faszien wird dem Körper selbst die Möglichkeit gegeben, sich wieder in Balance zu bringen - in dem eigenen Tempo jedes Einzelnen.